Wir über uns

Der Begriff der „Eislaufmama“ und des „Segelpapas“ lassen Gefühle über krankhaften Ehrgeiz, überbordendes Training und Projektionen von eigenen – meist nicht erreichten Zielen – auf das Kind entstehen. Oft fallen diese Kinder trotz ihres Ausnahmetalents wegen der hohen Anforderungen und des überhöhten Drucks ihrer Eltern und Betreuer aus dem Spitzensport heraus. Genau diese negative und ungewollte Auslese wollen wir verhindern.

Wir stehen für einen ausgeglichenen, ausgewogenen und ganzheitlichen Ansatz im Spitzensport und wollen diesen gerade in der schwierigen Zeit der Pubertät weiterentwickeln und fördern. Im Speziellen halten wir es für notwendig, sozialen Bedürfnissen in sozialen Gefügen ein erhöhtes Augenmerk zu schenken, nicht nur um Höchstleistungen auch bei Jugendlichen zu gewährleisten, sondern auch um die empfindliche Psyche und das soziale Verhalten nachhaltig positiv entwickeln zu können.

Im Rahmen des jugendlichen Hochleistungssports führt einseitiges Training und die totale Fokussierung auf den Sport meist nicht zu den gewünschten Erfolgen. Gründe hierfür sind meistens mangelnde Abwechslung, Differenzen innerhalb der Teams oder unterschiedliche Ansprüche an den Leistungssport. Leistungssteigerung basiert auch auf mentaler Stärke, dem Nutzen von Wissen und Erfahrung in Trainingseinheiten, sowie dem uneingeschränkten Teilen von Informationen innerhalb von Trainingsgruppen. Über den Tellerrand hinauszublicken lässt positive Entwicklungen in Spitzenteams auch für jeden einzelnen zu.

Über diesen systemischen Zugang sehen wir die Möglichkeiten sportliche Höchstleistungen effizienter, spielerischer und anhand von praktischen Übungen zu erreichen.